Sonderform
Eine Sonderform ist sinnvoll, wenn Standardflaschen oder -gläser die Anforderungen an Form, Füllvolumen, Griffigkeit, Etikettierfläche, Verschlussart oder Regalpräsentation nicht erfüllen.

Individuelle Glasverpackungen gelingen am besten, wenn Flasche oder Glas als Gesamtsystem geplant werden: Form, Füllvolumen, Verschluss, Dekor, Musterfreigabe, Verpackung und Fertigung von Folgeaufträgen.
In diesem Leitfaden
Ein individuelles Projekt sollte mit einem klaren Grund für die Anpassung beginnen. Die Struktur muss zum Produkt, zur Marke und zum Produktionsprozess passen.
Eine Sonderform ist sinnvoll, wenn Standardflaschen oder -gläser die Anforderungen an Form, Füllvolumen, Griffigkeit, Etikettierfläche, Verschlussart oder Regalpräsentation nicht erfüllen.
Füllvolumen, Höhe, Durchmesser, Schulterform, Bodenstärke und Etikettierfläche sollten gemeinsam geprüft werden, damit sich der Behälter gut abfüllen und verpacken lässt.
Die Mündungsausführung sollte früh festgelegt werden, da sie die Kompatibilität mit Kappen, Pumpen, Pipetten, Sprühköpfen, Korken und Dichtungseinlagen bestimmt.
Vor der Produktionsfreigabe sollte das Dekor auf die Flaschenoberfläche, die Markengestaltung, die Zielfarbe und die späteren Handhabungsbedingungen abgestimmt werden.
Die Markenveredelung kann die Position des Logos, das Etikettenformat, Farb- und Veredelungswahl sowie eine einheitliche Gestaltung der Verpackungsserie über mehrere Füllvolumen hinweg umfassen.
Eine Farbbeschichtung stärkt den Markenauftritt. Mattierung verleiht der Oberfläche eine hochwertige matte Optik. Muster helfen dabei, Farbton, Deckkraft, Glanzgrad und Haptik zu beurteilen.
Siebdruck eignet sich für den direkten Aufdruck von Logos und Texten. Heißprägung setzt metallische oder kontrastreiche Akzente für eine hochwertige Präsentation.
Die Freigabe von Mustern senkt das Produktionsrisiko. Dabei sollten Struktur, Verschlusspassung, Dekor, Verpackung und Gesamteindruck geprüft werden.
Die Komponenten müssen zur Mündungsausführung, Rezeptur, gewünschten Produktabgabe, Dichtheitsanforderung und Optik des fertigen Verpackungssystems passen.
Prüfen Sie Dekormuster auf Farbe, Position, Lesbarkeit, Haftung, Oberflächenqualität und Gleichmäßigkeit unter normalen Handhabungsbedingungen.
Geben Sie zunächst Strukturmuster und anschließend Dekormuster oder das vollständige Set frei. Die Serienproduktion sollte erst nach Freigabe des Musters beginnen.
Checkliste für Einkäufer
Eine ausführliche Projektbeschreibung hilft BOTTLIX, Machbarkeit, Werkzeugkonzept und Produktionsanforderungen schneller einzuschätzen.
Referenzmuster, Zeichnung, Skizze oder Produktfoto
Ziel-Füllvolumen, Abmessungen und gewünschtes Glasgewicht
Verschlussart: Pumpe, Kappe, Pipette, Sprühkopf, Korken oder Dichtungseinlage
Dekorationsverfahren, Zielfarbe und Stand der Druckdaten
Geschätzte Menge, geplanter Termin der Produkteinführung und erwartete Folgeaufträge
Verpackungsanforderungen, Kartonkennzeichnung und Versandart
Häufige Fragen
Eine Sonderform ist erforderlich, wenn Standardbehälter die Anforderungen an Form, Füllvolumen, Markenauftritt, Mündungsausführung oder Funktion nicht erfüllen.
Ja. Für viele Projekte werden Lagerflaschen mit Beschichtung, Mattierung, Druck, Heißprägung oder Etiketten veredelt, um eine markengerechte Verpackung ohne Entwicklung einer neuen Form zu schaffen.
Ja. Der Verschluss beeinflusst den Aufbau und das Erscheinungsbild der fertigen Verpackung. Daher sollte die Passung vor der Anfertigung der endgültigen Dekormuster bestätigt werden.
Prüfen Sie vor der Freigabe Struktur, Füllvolumen, Veredelung, Position des Dekors, Farbe, Verschlusspassung, Verpackung und sichtbare Qualitätsmerkmale.
Nächster Schritt
Senden Sie BOTTLIX Ihr Referenzmuster, das gewünschte Füllvolumen, die Verschlussart, Ihre Dekoridee und die Menge. Wir können die Machbarkeit vor der Bemusterung prüfen.